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Bildverstärkte Kameras

Bei Standardkameras lassen sich die Einschränkungen hinsichtlich des spektralen Bereichs des erfassbaren Signals, die mangelnde Signalverstärkung bei schlechten Lichtverhältnissen und die unzureichende Mindestbelichtungszeit überwinden, wenn sie an einen Bildverstärker angeschlossen werden. Die „Intensified Relay Optics“ (IRO) von LaVision sind modulare, linsengekoppelte Verstärkereinheiten, mit denen sich aus einer Standardkamera ein ICCD-, ICMOS- oder IsCMOS-Sensor machen lässt, ohne dass die Flexibilität verloren geht, die Kamera weiterhin auch eigenständig zu nutzen.

  • UV-Empfindlichkeit
  • Einzelphotonen-Detektion
  • Belichtungszeit im Nanosekundenbereich für jede handelsübliche wissenschaftliche Kamera (mit niedriger oder hoher Bildrate)


Mit der NanoStar und der PI-MAX4 Kamera sind spezielle Bildverstärkerkameras erhältlich, wenn keine Trennung der Kamera vom Bildverstärkeraufsatz gewünscht oder erforderlich ist. In diesem Fall profitiert man von einer kompakten Einheit in einem Gehäuse sowie einer festen Objektiv- oder Faserkopplung.

Alle angebotenen Modelle bieten Optionen für verschiedene Wellenlängenbereiche für die Photokathoden von Bildverstärkern der 2. oder 3. Generation. Ergänzt wird das Produktangebot durch Zubehör für einen effizienten und sicheren Einsatz sowie die vollständige Integration in die LaVision DaVis-Software.

Anwendungen
  • Verbrennungsdiagnostik
  • Laserinduzierte Fluoreszenz
  • Zeitaufgelöste Bildgebung
  • Plasmaforschung
  • Bio- und Chemilumineszenz
  • Ballistik
  • Wasserstoffverbrennung
  • Detonation und Deflagration
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IRO X für handelsübliche wissenschaftliche Kameras

Die Produktfamilie umfasst Modelle mit einer auf die jeweiligen Sensorgrößen abgestimmten Verkleinerung sowie die Option eines P46-Leuchtstoffs mit schnellem Abklingen für den Doppelpulsbetrieb. Zu den wichtigsten Eigenschaften zählen ein absolutes Minimum an Verzerrung und Vignettierung sowie eine kurze Einfügungszeit. Mithilfe eines separaten Controllers mit Touchscreen ist ein Einsatz ohne PC-Anschluss und ohne Vibrationen des ausgerichteten Kamerakopfes möglich.

Systemspezifikationen
  • 25 mm-Verstärker mit hoher Auflösung
  • 1:1-Relaisobjektiv für größere Sensoren
  • 2:1-Relaisobjektiv für kleinere Sensoren
  • Min. Gate-Zeit 5 ns im Direktmodus
  • Anschluss für F-Mount- oder C-Mount-Objektive
  • Einzelbild-Triggerfunktion mit Einfügungszeit
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HighSpeed IRO X für kHz-Kameras

Alle HS-IROs sind mit einem schnellen Leuchtstoff und einer 1:1-Vergrößerung ausgestattet und entweder als Einzel- oder als Doppelverstärkerbaugruppe erhältlich. Die zweistufige Einheit ermöglicht eine kontinuierliche Aufzeichnung bei Frequenzen von bis zu >100 kHz, ohne dass die Verstärkung aufgrund von MCP-Erschöpfung abnimmt (das absolute Maximum hängt ausschließlich vom Kameramodell ab). Extrem stabile Stromversorgungen garantieren eine konstante, reproduzierbare Verstärkung in jeder Situation. Über den abnehmbaren Controller oder die PC-Software kann auf verschiedene Burst-Modi zugegriffen werden.

Systemspezifikationen
  • Einzel- oder Doppel-25 mm-Verstärker
  • Mehrere Burst-Modi
  • Konstante, nachhaltige Verstärkung bei höchsten Bildraten
  • Min. Gate-Zeit 5 ns im Direktmodus
  • Synchronisierbar bis zu 300 kHz
  • Inhibit-Eingang für längere Lebensdauer
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NanoStar mit sCMOS Sensor

Die feste Verbindung eines 16 bit sCMOS-Sensors mit einer Auflösung von 4 MPx und einem 25 mm-Bildverstärker ermöglicht ein kompaktes Gehäuse und einen minimalen Verkabelungsaufwand. Die Datenübertragung über Camera Link HS erfolgt über eine Glasfaser, wodurch große Entfernungen zum Steuerungs-PC möglich sind. Dadurch eignet sich die Kamera ideal für den Einsatz in Umgebungen mit starken elektromagnetischen Störungen. Je nach Anwendungsfall können verschiedene Photokathoden und eine Doppelpuls-Option konfiguriert werden.

Systemspezifikationen
  • 16 bit-CMOS-Sensor
  • 4-Megapixel-Auflösung
  • Hocheffiziente Kopplung mit Festobjektiv
  • CamLink HS über Glasfaser
  • Doppelpuls-Option
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PI-MAX4® mit CCD Sensor

Dank eines 18 mm-Bildverstärkers lassen sich mit diesem ICCD kürzeste Gate-Zeiten erzielen. Er ist faseroptisch mit einem 1-MPx-Interline-CCD-Sensor gekoppelt und kann auch als emICCD konfiguriert werden (zusätzliche Verstärkung im CCD-Sensor). Die Datenübertragung erfolgt über eine GigE-Schnittstelle, und es steht eine große Auswahl an Photokathoden und Leuchtstofftypen zur Verfügung.

Systemspezifikationen
  • 18 mm-Bildverstärker
  • Min. Gate-Zeit 3 ns
  • 1-MPx-Interline-CCD oder emCCD
  • Glasfaserverbindung zwischen Verstärker und CCD
  • Synchronisierbar bis zu 1 MHz
  • GigE-Datenschnittstelle bis zu 50 m
  • Steuerbar über die LaVision DaVis-Software